Arztstatistik 2019: Das System baut sich weiter um

Berlin, 12. Juni 2020 (sg).  Die Ärztestatistiken von 2019 sind da und bestätigen eine Entwicklung im vertragsärztlichen Bereich, die sich schon lange abzeichnet und immer weiter verstärkt: Der Trend geht zu Anstellung und Teilzeit. Außerdem arbeiten immer mehr Ärztinnen in ambulanten Einrichtungen. Das zeigt sich für das Jahr 2019 sowohl an den Zahlen des Bundesarztregisters der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) als auch in der Ärztestatistik der Bundesärztekammer.  Die Bundesarztregister-Statistik der KBV umfasst alle persönlich an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte und Psychotherapeuten. Im Jahr 2019 nahmen 177.826 Ärzte und Psychotherapeuten an der vertragsärztlichen Versorgung teil – davon 149.710 Ärztinnen und Ärzte und 28.116 Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten.

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Urteil: Gleichbehandlung von angestellten und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte

Berlin, 12. Juni 2020 (sg). Parallel zu den Trends in der Statistik werden die angestellten Ärztinnen und Ärzte in der ambulanten Versorgung in der Rechtsprechung aufgewertet. Der für Vertragsarztrecht zuständige Senat des Bundessozialgerichts (BSG) hat in aktuellen Urteilen deutlich gemacht, dass auch im Bereich der Plausibilitäts- und Wirtschaftlichkeitsprüfungen gilt: Es gibt bei der Beurteilung keinen Unterschied zwischen niedergelassen selbstständigen und angestellten Ärztinnen und Ärzten.

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MB-Barometer: Auch Ärztinnen und Ärzte in ambulanter Angestelltung in Kurzarbeit

Berlin, 13. Mai 2020 (mb).  In nur zehn Tagen haben sich mehr als 8.700 MB-Mitglieder an der Blitzumfrage „MB-Barometer zur Corona-Krise“ beteiligt. Daraus geht unter anderem hervor, dass bei rund zehn Prozent der Befragten in ihrem Betrieb Kurzarbeit eingeführt worden ist. Betroffen sind auch MB-Mitglieder im ambulanten Sektor. Dort liegt der Anteil bei 32 Prozent. Die Arbeitszeit der Betroffenen wurde meist bis zu 50 Prozent reduziert.

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MB: Kurzarbeit in Rehakliniken und ambulanten Zentren ist unverantwortlich

Berlin, 9. April 2020 (mb).  Dringend benötigtes ärztliches und pflegerisches Personal darf nicht durch Kurzarbeit für die Patientenversorgung verloren gehen, fordert der Marburger Bund. „Uns erreichen vermehrt Hinweise von unseren ärztlichen Mitgliedern, dass in privaten Rehabilitationskliniken und ambulanten Zentren Kurzarbeit eingeführt wird. Wir halten diese Vorgehensweise für gänzlich unverantwortlich. Selbst wenn in manchen Bereichen der Normalbetrieb nicht stattfinden kann, gibt es genug zu tun. Jede verordnete Zwangspause kann gefährliche Lücken in die ärztliche Versorgung reißen. Kurzarbeit ist deshalb ein völlig falsches Signal“, so Dr. Susanne Johna, 1. Vorsitzende des Marburger Bundes.

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Marburger Bund unterstützt Vermittlungsplattform match4healthcare

Berlin, 27. März 2020 (pm).  match4healthcare – auf dieser Online-Plattform können ab sofort Medizinstudierende sowie freiwillige Helferinnen und Helfer aus dem Gesundheitsbereich ihre Unterstützung zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie anbieten. Im Gegenzug erhalten sie schnell Kontakt zu einer passenden medizinischen Einrichtung.

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FAQ: Was angestellte Ärztinnen und Ärzte jetzt wissen müssen

Berlin, 19. März 2020 (mb). Das Coronavirus breitet sich in Deutschland aus – und mit ihm entstehen viele arbeitsrechtliche Fragen für angestellte Ärztinnen und Ärzte. Was muss der Arbeitgeber für meinen Gesundheitsschutz tun? Ich habe keine Kinderbetreuung, besteht ein Freistellungsanspruch? Wie sieht es mit dem Gehalt im Falle einer behördlichen Betriebsschließung (Quarantäne) aus? Diese und andere wichtige arbeitsrechtliche Fragen klären wir in unseren FAQ-Katalog.

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Notfallversorgung: Gesetzentwurf mit Konstruktionsmängeln

Berlin, 9. Januar 2020 (mb).  „Die Fakten sprechen für die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen): Sie bauen konsequent den Patientenservice rund um die bundesweite Nummer 116117 aus. Vor diesem Hintergrund ist es folgerichtig, dass der aktuelle Referentenentwurf zur Notfallgesetzgebung auf diese Strukturen unter der Federführung der KVen aufsetzt“, erklärte KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Gassen in Berlin. Der Marburger Bund sieht dies allerdings etwas anders: „Die Reform der Notfallversorgung soll Probleme lösen und nicht neue schaffen. In dieser Hinsicht bleibt der Gesetzentwurf hinter unseren Erwartungen zurück. Wir vertrauen darauf, dass die offensichtlichen Schwächen noch vor den parlamentarischen Beratungen beseitigt werden“, kommentierte MB-Bundesvorsitzende Dr. Susanne Johna.

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KV Sachsen: Infoveranstaltung für Angestellte Ärzte und Psychotherapeuten

Dresden, 25. Oktober 2019 (jz). Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Sachsen lädt am Freitag. 15. November, um 14 Uhr zur Informationsveranstaltung für Angestellte Ärzte und Psychotherapeuten nach Dresden ein. Auf der Agenda der Veranstaltung, die von Dr. Nilüfer Gündog, Vorsitzende des Beratenden Fachausschusses der angestellten Ärzte in der KV Sachsen und MB-Mitglied, geleitet wird, stehen unter anderem Zahlen und Fakten zur Versorgung im ambulanten Bereich in Sachsen, das Thema Berufsstart und Beratungsangebote für angehende Mediziner, Alles rund um das Thema Regress sowie Rechte und Pflichten von angestellten Ärzten und Psychotherapeuten.

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MB Saar: Informationsveranstaltung „Anstellung im ambulanten Bereich“

Saarbrücken, 27. September 2019 (mb).  Immer mehr Ärztinnen und Ärzte interessieren sich für eine Tätigkeit im ambulanten Bereich. Ob in einem MVZ, in einer Praxis oder auch Praxisgemeinschaft. Die Einsatzfelder sind vielfältig und bringen unterschiedliche Fragestellungen mit sich. Da man in den meisten Fällen den tariflichen Bereich verlässt, besteht zum einen besonderer juristischer Beratungsbedarf. Zum anderen handelt es sich beim ambulanten Bereich aber auch um einen völlig neuen Tätigkeitsbereich, der auch im ärztlichen Alltag viele neue Fragen aufwirft.
Der Marburger Bund Saar lädt daher interessierte Ärztinnen und Ärzte zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 13. November, von 17 bis 19 Uhr zu rechtlichen Fragestellungen rund um die Anstellung im ambulanten Bereich nach Saarbrücken ein.

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MB Bayern: Zug in den ambulanten Bereich ungebremst

München, 27. Juli 2019 (mb).  In Bayern ist der Zug in den ambulanten Bereich weiter ungebremst. In einem Papier des Marburger Bundes Bayern heißt es dazu: „Der Exodus unserer Mitglieder aus der Klinik in den ambulanten Bereich konfrontiert auch unsere Rechtsabteilung mit einer Fülle zusätzlicher, neuer und ungewohnter Aufgaben. Überkommene hierarchische Strukturen, inhumane Arbeitszeiten und belastende Nachtdienste sind für viele Mitglieder die wesentlichen Ursachen für einen Wechsel (…)“.


Reform der Bedarfsplanung: 3.500 neue Sitze für Ärzte und Psychotherapeuten

Berlin, 16. Mai 2019 (pm).  In der ambulanten Versorgung werden rund 3.500 zusätzliche Arzt- und Psychotherapeutensitze geschaffen. Das ist ein Ergebnis der überarbeiteten Bedarfsplanung, die der Gemeinsame Bundesausschuss heute beschlossen hat. Neue Niederlassungsmöglichkeiten gibt es danach vor allem für Hausärzte und Psychotherapeuten.

Pressemitteilung


Tarifverträge in ambulanter Medizin – unsere Vision wird Realität

Köln/Mainz, 20. März 2019 (mhe). In der ambulanten Medizin vollzieht sich ein beispielloser Wandel: Immer mehr angestellte Ärztinnen und Ärzte wechseln auf dem Krankenhaus in eine Praxis oder ein MVZ, nicht als Selbstständige, sondern als Angestellte. Bundesweit sind es bereits mehr als 36.000 Ärztinnen und Ärzte, alleine in Rheinland-Pfalz aktuell gut 1.850 – die Zahlen steigen jährlich um zehn Prozent. Eine Anstellung im Bereich der Niederlassung hat für die Betroffenen jedoch oftmals zur Folge, dass die aus dem MB-Tarifvertrag für Ärzte (TV-Ärzte) gewohnten tariflichen Standards in den Krankenhäusern plötzlich in dem nicht tarifierten ambulanten Bereich nicht mehr gelten. Jeder Einzelne muss dort selber über seine Arbeitsbedingungen verhandeln. Nun haben der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz und der Hausärzteverband Rheinland-Pfalz beschlossen, Tarifverhandlungen für Ärztinnen und Ärzte in Praxen und MVZ aufzunehmen.

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Lesen Sie dazu auch den Kommentar von MB-Chef Rudolf Henke


KV Rheinland-Pfalz: Neue Zahlen, neue Fakten – da ist viel Bewegung drin!

Berlin, 14. Februar 2019 (sg). Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz ist Vorreiterin beim Thema angestellte Ärzte und Psychotherapeuten. Stellvertretender Vorsitzender ihrer Vertreterversammlung ist mit dem MB-Mitglied Dr. Karlheinz Kurfeß nicht nur ein ermächtigter Klinikarzt, über dessen Wirken sie bereits 2017 einen Film veröffentlicht hat (https://www.kv-rlp.de/mitglieder/filmothek/kv-tv-praxis-das-magazin-150/) und der sich besonders für die Belange der angestellten Ärzte in der ambulanten Versorgung einsetzt. Die KV bietet auch spezielle Veranstaltungen für diesen Teil ihrer Mitglieder an, wie zuletzt im Dezember vergangenen Jahres in Mainz und stellt online Informationen für Angestellte und Ermächtigte unter https://www.kv-rlp.de/mitglieder/niederlassung/ zur Verfügung. Diese enthalten unter anderem auch Hinweise da­rauf, wie ein berufspolitisches Engagement innerhalb der Kassenärztlichen Vereinigung aussehen könnte.

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