MB Saar: Informationsveranstaltung „Anstellung im ambulanten Bereich“

Saarbrücken, 27. September 2019 (mb).  Immer mehr Ärztinnen und Ärzte interessieren sich für eine Tätigkeit im ambulanten Bereich. Ob in einem MVZ, in einer Praxis oder auch Praxisgemeinschaft. Die Einsatzfelder sind vielfältig und bringen unterschiedliche Fragestellungen mit sich. Da man in den meisten Fällen den tariflichen Bereich verlässt, besteht zum einen besonderer juristischer Beratungsbedarf. Zum anderen handelt es sich beim ambulanten Bereich aber auch um einen völlig neuen Tätigkeitsbereich, der auch im ärztlichen Alltag viele neue Fragen aufwirft.
Der Marburger Bund Saar lädt daher interessierte Ärztinnen und Ärzte zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 13. November, von 17 bis 19 Uhr zu rechtlichen Fragestellungen rund um die Anstellung im ambulanten Bereich nach Saarbrücken ein.

Weitere Infos


KV Sachsen eröffnet weitere Bereitschaftspraxen

Leipzig, 27. September 2019 (dpa/sn).  Zur besseren Versorgung der Bevölkerung eröffnet die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen ab Oktober weitere zwölf Bereitschaftspraxen. Sie sollen in Zusammenarbeit mit Kliniken eingerichtet werden, um auch außerhalb der üblichen Sprechzeiten von Arztpraxen medizinische Versorgung anzubieten, wie die Vereinigung am Freitag in Leipzig mitteilte.
Die ersten fünf Bereitschaftspraxen, die im Jahr 2018 eröffnet wurden, haben sich den Angaben zufolge bewährt. Ab Oktober sollen bis Jahresende weitere in Aue, Stollberg, Zwickau, Glauchau, Meißen, Freital, Hoyerswerda, Weißwasser, Torgau, Oschatz und zwei in Leipzig hinzukommen. Auch für das Jahr 2020 plant die Vereinigung weitere Praxen.

Liste der Praxen hier  (PDF-Datei)


MB Bayern: Zug in den ambulanten Bereich ungebremst

München, 27. Juli 2019 (mb).  In Bayern ist der Zug in den ambulanten Bereich weiter ungebremst. In einem Papier des Marburger Bundes Bayern heißt es dazu: „Der Exodus unserer Mitglieder aus der Klinik in den ambulanten Bereich konfrontiert auch unsere Rechtsabteilung mit einer Fülle zusätzlicher, neuer und ungewohnter Aufgaben. Überkommene hierarchische Strukturen, inhumane Arbeitszeiten und belastende Nachtdienste sind für viele Mitglieder die wesentlichen Ursachen für einen Wechsel (…)“. Gleichzeitig warnt der Landesverband vor „dem vermeintlich gelobten Land“, da auch in Praxis und MVZ ein nicht minder stringenter ökonomischer Druck herrsche, keine Tarifbindung bestehe, wie auch kein Kündigungsschutz, weil häufig planmäßiger Kleinbetrieb. Das Gehalt sei häufig statisch, es gebe keine zusätzliche Altersversorgung. „Erfahrungsgemäß ist der Verhandlungsspielraum nur gering“, so die Einschätzung des MB Bayern.


Reform der Bedarfsplanung: 3.500 neue Sitze für Ärzte und Psychotherapeuten

Berlin, 16. Mai 2019 (pm).  In der ambulanten Versorgung werden rund 3.500 zusätzliche Arzt- und Psychotherapeutensitze geschaffen. Das ist ein Ergebnis der überarbeiteten Bedarfsplanung, die der Gemeinsame Bundesausschuss heute beschlossen hat. Neue Niederlassungsmöglichkeiten gibt es danach vor allem für Hausärzte und Psychotherapeuten.

Pressemitteilung


Tarifverträge in ambulanter Medizin – unsere Vision wird Realität

Köln/Mainz, 20. März 2019 (mhe). In der ambulanten Medizin vollzieht sich ein beispielloser Wandel: Immer mehr angestellte Ärztinnen und Ärzte wechseln auf dem Krankenhaus in eine Praxis oder ein MVZ, nicht als Selbstständige, sondern als Angestellte. Bundesweit sind es bereits mehr als 36.000 Ärztinnen und Ärzte, alleine in Rheinland-Pfalz aktuell gut 1.850 – die Zahlen steigen jährlich um zehn Prozent. Eine Anstellung im Bereich der Niederlassung hat für die Betroffenen jedoch oftmals zur Folge, dass die aus dem MB-Tarifvertrag für Ärzte (TV-Ärzte) gewohnten tariflichen Standards in den Krankenhäusern plötzlich in dem nicht tarifierten ambulanten Bereich nicht mehr gelten. Jeder Einzelne muss dort selber über seine Arbeitsbedingungen verhandeln. Nun haben der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz und der Hausärzteverband Rheinland-Pfalz beschlossen, Tarifverhandlungen für Ärztinnen und Ärzte in Praxen und MVZ aufzunehmen.

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Lesen Sie dazu auch den Kommentar von MB-Chef Rudolf Henke


KV Rheinland-Pfalz: Neue Zahlen, neue Fakten – da ist viel Bewegung drin!

Berlin, 14. Februar 2019 (sg). Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz ist Vorreiterin beim Thema angestellte Ärzte und Psychotherapeuten. Stellvertretender Vorsitzender ihrer Vertreterversammlung ist mit dem MB-Mitglied Dr. Karlheinz Kurfeß nicht nur ein ermächtigter Klinikarzt, über dessen Wirken sie bereits 2017 einen Film veröffentlicht hat (https://www.kv-rlp.de/mitglieder/filmothek/kv-tv-praxis-das-magazin-150/) und der sich besonders für die Belange der angestellten Ärzte in der ambulanten Versorgung einsetzt. Die KV bietet auch spezielle Veranstaltungen für diesen Teil ihrer Mitglieder an, wie zuletzt im Dezember vergangenen Jahres in Mainz und stellt online Informationen für Angestellte und Ermächtigte unter https://www.kv-rlp.de/mitglieder/niederlassung/ zur Verfügung. Diese enthalten unter anderem auch Hinweise da­rauf, wie ein berufspolitisches Engagement innerhalb der Kassenärztlichen Vereinigung aussehen könnte.

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